Chronik

Eine kurze Vereinschronik:

Als „Verein für Leibesübungen Rhenania Ossag Monheim“ wurde der heutige S.V. Rot-Gelb 1926 gegründet. Ziel dieses Vereines war es, den Werksangehörigen der Deutschen Shell und deren Angehörigen in der damals kleinen Gemeinde Monheim Abwechslung und Zerstreuung zu bieten. Im Gründungsjahr wurde in Eigenleistung auf dem Werksgelände eine Sportanlage errichtet, wozu auch ein Sporthaus gehörte, welches im 2. Weltkrieg total zerstört wurde.

Im Gründungsjahr wurde an der Ecke Heinrich-Späth Lottenstaße ein Tennisplatz gebaut, dessen Einweihung ebenfalls im Jahre 1926 stattfand.Damals wurde in langer Hose, weißem Hemd und Krawatte auf einem Betonplatz Tennis gespielt.

Im zweiten Weltkrieg wurden das Sporthaus und der Sportplatz auf dem Werksgelände total zerstört. Unmittelbar nach dem Krieg wurde mit Genehmigung der Besatzungsmacht der Sportbetrieb wieder voll aufgenommen. Die alte Tennisanlage wurde 1950 umgebaut und es wurden zwei Ascheplätze errichtet.

In den Jahren 1955 / 1956 wurde in Eigenleistung und mit großer Unterstützung der Deutschen Shell der Sportplatz an der Jahnstrasse errichtet.

Zu dieser Zeit betrug der Mitgliederbestand ca. 550 Mitglieder, die sich auf die Abteilungen Schwimmen, Kegeln, Fußball, Tennis, Kanu, Tischtennis, Faustball, Handball, Gymnastik, Schach und Motorsport verteilten.

Über ein Vierteljahrhundert hat Arno Rollar als Vorsitzender die Geschicke des Vereins gelenkt. Zahlreiche Ehrungen wurden ihm zuteil. 1984 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Das Bundestverdienstkreuz konnte er leider nicht mehr in Empfang nehmen.

Ebenfalls große Verdienste hat sich der im September 1986 zum Ehrenmitglied ernannte Theo Pichotzki erworben. Er war 26 Jahre lang Leiter der Tennisabteilung und hielt als Gründungsmitglied bis zu seinem Tod im September 2001 engen Kontakt zum Verein.

 

 

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